MIT EINANDER

MIT EINANDER   lachen und weinen reden und schweigen aktiv sein und entspannen in der angenehmen geborgenheit der Villa Shams in der weite von strand und meer in den weihrauch-düften der souks unter den palmen der wadis unter sichelmond und sternenhimmel der wüste miteinander (aus Elviras Tagebuch)

Weiterlesen

FÜR EINANDER

Muscat, 28.12.08 Ganz fremd ist er mir noch am Flughafen, so dünn, mit der Kamera im Anschlag. Wir reden Belangloses, wollen das Ungewohnte überspielen. Ich bin fast zu müde und erschöpft, um mich richtig zu freuen. Als wir dann unser Zimmer in der Villa Shams betreten, ist alle Scheu weg und wir liegen uns weinend in den Armen. Ein bisschen […]

Weiterlesen

AUT O MAN

Muscat, 25-12-08 Frisch eingeflogen aus Kairo  – wo hunderte klappriger 30jähriger Peugeot 504 taxen mit  noch mehr und noch älteren VW-bulli-sammeltaxen um die wette hupen und drängeln, wo jeder qm zugeparkt ist, busse  und lkw in zweiter, manchmal gar dritter reihe halten, wo zerbeulte, ungepflegte rostlauben auch abends ohne licht auf verstopften straßen herum flitzen und hunderte von polizisten nichts […]

Weiterlesen

GOLD CAPITAL

Muscat, 24. 12. 2009 Überall männer in weiß. In blütenreinen weißen langen gewändern – Dishdashas. Weiße baumwolle, ohne kragen, einfach rund geschlossen am hals mittels reißverschluss. Stets fleckenlos sauber, frisch gewaschen, gestärkt und faltenlos gebügelt, mit exakten kniffen über schultern und ärmel. Manchmal sehe ich ein zartgelbes oder hellbeiges männerkleid, in den bergdörfern auch dunkle, gestreifte, ab und zu auch […]

Weiterlesen

ÜBER FLIEGER

Muscat, 20-12-2008 Die 300 km busfahrt Baharyia – Kairo kostet 60 ägyptische pfund. Als nach etwa 25 km an einem mitlitärposten ein soldat zusteigt, kommt der busfahrer zu mir und verlangt von mir weitere 25 pfund. Er begründet den aufpreis damit, dass der bus nicht voll besetzt sei. Tatsächlich sind noch drei plätze frei. Das ist völlig ungewöhnlich in ägyptischen […]

Weiterlesen

VORBEI GEFAHREN

Kairo, 18-12-08 Um Markus wieder zu treffen und vor dem 19.12. Kairo zu erreichen, werde ich von Farafra einen minibus richtung Bahariya nehmen. Auf dieser strecke werde ich Markus sicher treffen. Es gibt zwischen den beiden oasen nur diese eine straße. Zusammen radeln wir dann durch die Schwarzen Wüste. Am 15.12. müssten wir dann in Bahariya ankommen. Dann hätten wir […]

Weiterlesen

ARM SELIG

Kairo, 17-12-08 Im laufe des zweiten wüstentags nimmt der wind ein wenig zu. Aber wir kommen gut voran. Die wüste bietet landschaftlich hier nichts neues. Endlos weite, leicht hügelige kies- und geröllflächen, aus denen immer wieder auffällig violett getönte felsen heraus ragen. Östlich der straße begleitet uns der abbruch eines um die 300 m hohen plateaus. In seiner flanke türmen […]

Weiterlesen

KOPF LOS

Bahariya, 15-12-2008 Morgens schauen wir uns in Farafra zuerst die arbeiten des ägypt. künstlers Badr an, der hier lebt und ein eigenes museum eingerichtet hat. Als sohn der wüste verarbeitet er nur hiesiges material und bildet auch nur motive aus seiner heimat ab. Im museum bekommen wir ein paar postkarten, die wir rasch schreiben und zur post bringen. Mir wird […]

Weiterlesen

BROT LOS

Farafra, 12-12-2008 Beim zweiten speichenbruch stellt Markus mich wieder auf die geduldsprobe. Er justiert so lange, bis das hinterrad kein bisschen schlag mehr hat. Ich trage zwar keine uhr auf dieser reise. Aber nach dem hohen stand der sonne ist es bestimmt schon elf, als wir endlich weiter radeln. Bis Farafra müssen wir noch immer 90 km. Jetzt macht er sich sorgen […]

Weiterlesen

DURCH GEBLASEN

Farafra, 12-12-2008 Am dritten tag ist das erste hindernis die matschig feuchte straße vor Balat, dem historischen lehmdorf in der Dakhla-oase. Der rutschig klebrige straßenbelag pappt an unseren rädern. Max muss den dreck sogar von seinen schutzblech kratzen, weil die laufräder so stark schleifen. Während dessen lasse ich mir vom dorfschmied die undichte stelle am gaskocher schweißen. Wegen des immer […]

Weiterlesen
1 2